Länger leben durch Golf

Studie belegt die positive Wirkung von Golf auf die Gesundheit

von Kai Wunner

Die positive Wirkung des Golf-Sports auf die Gesundheit gilt allgemein als bekannt. Das dies auch wissenschaftlich zu belegen ist, zeigt eine aktuelle Studie im Rahmen des von der World Golf Foundation ins Leben gerufenen Golf & Health Projects. Dr. Andrew Murray von der Unversität Edinburgh leitet die Studie, die aktuell im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht wurde.

Golf-Spielen erhöht die Lebenserwartung, hilft bei chronischen Krankheiten und stärkt die mentale Gesundheit, wie die Studie belegt. Dies gilt für alle Golf-Spieler, unabhängig von Geschlecht, Altersgruppe und sozialem Hintergrund. Bei dieser Arbeit wurden die Ergebnisse von über 5.000 Studien mit dem Thema Golf und Gesundheit gesichtet und zusammengeführt. Ziel der Studie ist es, das Verständnis für den Zusammenhang von Gesundheit und Wohlbefinden mit dem Ausüben des Golfsports, zu verbessern.

Wir wissen, dass die leichte körperliche Aktivität des Golf-Sports hilft, die Lebenserwartung zu erhöhen, die mentale Gesundheit gestärkt wird und bei 40 bedeutenden chronischen Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Brust- und Darmkrebs, sowohl bei der Prävention als auch bei der Behandlung von Vorteil ist.

Hinweise belegen, dass Golfer länger leben als Nicht-Golfer, durch die Verbesserungen des Cholesterin-Spiegels, des körperlichen Zustandes, des Wohlbefindens, der Selbstachtung und des Selbstwertgefühls. Berücksichtigt man das dieser Sport von ganz jungen bis hin zu ganz alten Menschen ausgeübt werden kann, veranschaulicht dies die große Vielfalt an Gesundheitsvorteilen für Menschen aller Altersgruppen.

Dr Andrew Murray, vom  Physical Activity for Health Research Centre der  University of Edinburgh

Die Ergebnisse

Folgende Erkenntnisse wurden dabei gewonnen:

  • Auf einer Golfrunde werden mindestens 500 kcal verbraucht
  • Die erhöhte Zufuhr von Sonnenstrahlen und frischer Luft verstärkt die positiven Effekte
  • Es steigt die Wahrscheinlichkeit die Herz- und Kreislauf-, Atemwegs- und Stoffwechselgesundheit zu verbessern
  • Chronisch Kranke die an Herzkrankheiten, Diabetes Typ II, Schlaganfall und an Brust- oder Darmkrebs leiden, können ihre Situation verbessern
  • Die physischen Komponenten des Golfspiels können das Risiko von Angst-Zuständen, Depressionen und Demenz verringern, zudem sind auch die sozialen Kontakte positive Faktoren
  • Die Balance und Muskelkraft, insbesondere von älteren Menschen, wird verbessert, wie überhaupt die Gesundheitsvorteile des Golf-Sport stärker zu Buche schlagen umso älter man ist

Bildergalerie mit den Gesundheits-Botschaften des Golf & Health Projects © Golf & Health Project

Die Projekt-Botschafter

Das Golf & Health Project wird auch von den meisten Golf-Organisationen unterstützt, allen voran acht Profi-Golfer aus aller Welt, mit insgesamt mehr als 30 Major-Titeln und 350 Turniersiegen, die als Botschafter die Aktion unterstützen –  Aaron Baddeley (Australien), Annika Sorenstam (Schweden), Brooke Henderson (Kanada), Gary Player (Süd-Afrika), Padraig Harrington (Irland), Ryann O’Toole (USA), So Yeon Ryu (Süd-Korea), und Zach Johnson (USA).

Das Golf & Health Project ist ganz klar ein wichtiger Schritt dahin, die Vorteile unseres Sports herauszustellen. Ich habe gesehen wie Golf das Wohlbefinden der Menschen verbessert hat – jetzt ist es an der Zeit diese Botschaft zu verkünden.

Golf & Health-Botschafter Padraig Harrington, Vize-Kapitän des aktuellen Rydercup-Teams und dreifacher Major-Champion


Ausführliche Informationen zum Projekt findet man unter: www.golfandhealth.org

Youtube-Video des Golf & Health Projects mit den Botschaftern des Projekts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert