Perfekte Saison der Männer
Frauen gehen mit viel Selbstvertrauen ins Final Four
Ein Beitrag von Stuttgarter GC Solitude
Nach dem fünften und damit letzten regulären Spieltag gibt es beim Stuttgarter GC Solitude nur zufriedene Gesichter. Die Männer reparieren den Betriebsunfall Abstieg aus der 2. Bundesliga sehr eindrucksvoll und melden sich nach der perfekten Saison mit fünf Siegen an fünf Spieltagen zurück im Unterhaus der Bundesliga.
Die Frauen haben auch beim Spieltag in München eine überzeugende Mannschaftsleistung abgerufen und sich quasi en passent auch noch auf der große Saisonfinale vorbereitet, das am ersten Augustwochenende ebenfalls in München steigt. Im Vorgriff auf das Final Four hatte Coach Heiko Burkhard sein Team schon zu einer Proberunde auf den Platz des GC München-Riedhof geschickt.
Bei den bisherigen Finalturnieren am Riedhof hatte starker Regen den Platz jeweils stark verändert. Nun präsentierte sich der Platz erstmals unter sommerlichen Bedingungen. Dadurch erhielten die Stuttgarterinnen einen wertvollen Eindruck davon, wie sich der Platz bei trockenem Wetter spielen lässt.
Starker Auftritt der Damen in München
Nicht minder wertvoll für das Selbstvertrauen der Mannschaft um Kapitänin Sophia Zeeb war der letzte Spieltag, an dem die Stuttgarterinnen erneut hinter Titelverteidiger GC St. Leon-Rot den zweiten Platz erreichten und die Gastgeberinnen trotz deren Heimvorteils auf Rang drei verwiesen. Der Münchener GC machte es der Mannschaft von Trainer Heiko Burkhard dabei nicht leicht und so war der Vorsprung nach zwei Runden Einzel und einer Runde Vierer mit nur zwei Zählern gering.

Aus einer geschlossenen Mannschaft ragte Vivienne Bühle erneut heraus. Beim ersten Einzel lag Bühle nach 17 Löchern zwei unter Par, war nach dem Bogey auf der letzten Bahn mit 71 (-1) die einzige Spielerin des Stuttgarter GC Solitude, die unter Par blieb. Stark auch die Leistung von Alena Oppenheimer, die auf den ersten acht Löchern drei Birdies unterbrachte und am Ende Even Par ins Clubhaus kam.
Im Vierer kamen zwei Scores mit Even Par in die Wertung. Einen davon lieferten die Bühle-Schwestern, die mit zwei Birdies auf der Front Nine sehr überzeugend in die Nachmittagsrunde des Samstags gestartet waren. Das andere Duo, bestehend aus Kapitänin Sophia Zeeb und Alena Oppenheimer, brachte auf dem 18. Grün ein Birdie unter, um den Score wieder auszugleichen.
Im abschließenden Einzel spielte Vivienne Bühle die fast perfekte Back Nine. Nachdem sie Even Par von der Front Nine kam, bliebt die Scorekarte auf der zweiten Halbrunde bogeyfrei, Bühle brachte aber satte vier Birdies unter, sodass am Ende eine 68 (-4) stand. Dies war der tiefste Score des gesamten Wochenendes.
Heiko Burkhard war aber nicht nur wegen der tiefen Scores sehr zufrieden mit dem Verlauf des letzten Spieltags: „Wir hatten mit Konstanze Anglett und Nina Schumacher zwei Mädels dabei, die jetzt zum ersten Mal in dieser Saison gespielt haben. Daher war es natürlich super, dass wir jetzt nochmal Zweite geworden sind. Diese Saison war nach Punkten unsere bisher beste DGL-Saison. Es war beeindruckend, was die Mädels dieses Jahr gemacht haben. Ich bin stolz auf die Entwicklung, die die Mädels in der Saison gemacht haben. Die Mannschaft hat sich toll zusammengefügt. Wir hatten an allen Spieltagen einen wahnsinnig guten Team-Spirit und haben das in eine imposante Mannschaftsleistung auch im Ergebnis umgesetzt. Daher gehen wir jetzt wirklich mit breiter Brust in Richtung Riedhof. Ich glaube, wir haben eine starke Mannschaft am Start und wir sind in der Lage, jeden Gegner zu schlagen, wenn ein wichtiger Putt zum richtigen Zeitpunkt fällt und wir das passende Momentum bekommen. Alle Gegner bei diesem Final Four sind stark. Aber wenn du Deutscher Meister werden willst, dann musst du gegen alle gewinnen. Im Halbfinale wird der Hamburger GC unser Gegner sein. Darauf bereiten wir uns jetzt vor. Sophie Renner und Eva Ringwald spielen vorher noch bei der Einzel-Europameisterschaft und zwei Spielerinnen spielen noch in der AK 30. Ansonsten werden wir die Zeit mit gezieltem Training für das Final Four nutzen. Das ist ein tolles Turnier, das ist ein toller Abschluss für eine super Saison, die die Mädels gespielt haben. Wir haben keinen Druck, wir können völlig frei aufspielen. Deshalb hoffe ich, dass die Mädels diese Lockerheit haben und wir ein großartiges Turnier spielen. Wir alle freuen uns schon sehr darauf.
International
Während das Team sich in München auf das Final Four vorbereitete, sammelte Eva Ringwald international wertvolle Erfahrung. Bei der Dutch Junior Open belegte die Stuttgarterin in einem starken Feld nach Runden mit 76, 74, 79 und 73 Schlägen auf einem der traditionsreichsten Plätze der Niederlande im GC Toxandria einen guten 14. Platz.
Perfekte Saison mit fünf Siegen
Bei den Männern hätte die Saison nicht besser verlaufen können. Fünf Spieltagssiege, 25 von 25 Punkten. Nicht nur der Sieg an sich, sondern auch die Art und Weise, wie das Team von Coach Florian Fritsch auch diesen fünften Spieltag dominierte, beeindruckten. Beim GC Hanau-Wilhelmsbad, der erneut auf den Olympioniken und Tour-Profi Alex Cejka zurückgreifen konnte, hatte das Stuttgarter Team am Ende 26 Schläge Vorsprung auf die Gastgeber. Mit vier Runden unter Par legten sie bereits am Vormittag den Grundstein für den fünften Tagessieg. Ferdinand Müller (69, -2) sowie Emil Großmann und Kilian Schütz (jeweils 70, -1) gingen voran. Und sogar die Runde mit Even Par, die Matej Baca vorlegte, wurde von keinem der Mitbewerber aus den anderen Vereinen unterboten. Auch im Vierer kam durch die 69 (-2) von Luis Stürznickel und Matej Baca ein tiefer Score in die Wertung, sodass der Sieg der Mannschaft um Kapitän Tobias Hein nie in Gefahr geriet.
Trainer Florian Fritsch war mehr als zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Wir sind natürlich extrem happy, dass wir jetzt die perfekte Saison hingelegt und somit den Aufstieg geschafft haben. Die Mannschaft hat nach den beiden Abstiegen in den letzten zwei Jahren gezeigt, dass wir noch am Start sind, dass wir den Rebound hinkriegen. Im August werden wir alle nochmal zusammenkommen, um dieses sportliche Ereignis nochmal richtig zu feiern. Die zweite Liga kann kommen. Wir freuen uns darauf!“

Tabelle Frauen nach dem 5. Spieltag, 1. Bundesliga Süd
1. Golf Club St. Leon-Rot +40 24 Punkte
2. Stuttgarter Golf-Club Solitude +86 21 Punkte
3. Münchener Golf-Club +165 13 Punkte
4. Frankfurter Golf Club +194 11 Punkte
5. 1. GC Fürth +287 6 Punkte
Tabelle Männer nach dem 5. Spieltag, Regionalliga Mitte
1. Stuttgarter Golf-Club Solitude +64 25 Punkte
2. GC St. Leon-Rot II +193 18 Punkte
3. GC Rheintal +278 15 Punkte
4. GC Hanau-Wilhelmsbad +275 12 Punkte
5. GC Maria Bildhausen +534 5 Punkte
Kader Damenmannschaft, 1. Bundesliga Süd
Katharina Anglett, Konstanze Anglett, Anastasia Back, Yana Beeli, Uma Bergner, Helen Briem (Profi), Lilian Bühle, Vivienne Bühle, Hanne Gerding, Anna-Lena Kasperek, Aline Krauter (Profi), Sara Maciej, Nele Mattner, Alena Oppenheimer, Sophie Renner, Eva Ringwald, Nina Schumacher, Sophia Zeeb
Kapitänin: Sophia Zeeb, Trainer: Heiko Burkhard
Kader Herrenmannschaft, Regionalliga Mitte
Matej Baca, Max Eichmeier, Norwin Gohm, Emil Großmann, Tobias Hein, Paul Horyna, Florian Hürlimann, Jonas Kugel, Max Mieschke, Ferdinand Müller, Santino Paladini, Christian Pilgermayer, Julian Schinnenburg, Kilian Schütz, Yannick Schütz, Marc-Philipp Seiler, Julius Stiepermann, Luis Stürznickel, Benedikt Thalmayr (Profi), Friedrich Van der Hamm, Jannis Wolff
Kapitän: Tobias Hein, Trainer: Florian Fritsch
Über den Stuttgarter Golf-Club Solitude:
Der Stuttgarter GC Solitude wurde 1927 gegründet und ist einer der führenden Golfclubs im Südwesten Deutschlands. Der Club steht für ein anspruchsvolles und sportliches Golfspiel in einer traditionsbewussten, generationenübergreifenden Gemeinschaft.
Aus Platzgründen erfolgte 1969 der Umzug von Leonberg nach Mönsheim. Der von Dr. Bernhard von Limburger entworfene Platz liegt am Rande des Nordschwarzwaldes in einem leicht gewellten Gelände. Früheres Ackerland wurde durch die Umnutzung zum Golfplatz ökologisch aufgewertet.
Von 1987 bis 1993 war in Mönsheim die PGA European Tour mit dem German Masters zu Gast.
Zwischen 2002 und 2007 wurde der Platz komplett überarbeitet und auf moderne Anforderungen angepasst. Für das Redesign konnte Thomas Himmel gewonnen werden.
Im Westen grenzt der Platz an einen Wald. Ursprünglich vorhandene Hecken und Waldstücke wurden durch neu angepflanzte Baumgruppen ergänzt. Der Platz bietet Golfern aller Leistungsklassen faire Bedingungen und ist nicht zuletzt wegen seiner anspruchsvollen Grüns dennoch selektiv.
Die gesamte Golfanlage wird kontinuierlich im Einklang mit der Natur und den Bedürfnissen des modernen Golfsports weiterentwickelt. Dazu gehört die Neugestaltung zweier Spielbahnen sowie die Erweiterung der Wasserspeicher und der innovative Ausbau der Übungsanlagen.
Der Stuttgarter GC Solitude ist seit 2011 Mitglied bei The Leading Golf Clubs of Germany. Diese Gemeinschaft von Premium-Golfanlagen steht für außergewöhnliche Platzqualität, exzellenten Service, Liebe zum Detail und ein Ambiente zum Wohlfühlen. Nur 38 Golfclubs dürfen derzeit das Gütesiegel „Leading Golf Clubs of Germany“ tragen.
Beim Umweltprogramm Golf & Natur geht es darum, optimale Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Natur zu verbinden. In langfristigen Prozessen werden nachhaltige Verbesserungen herbeigeführt und stets auch Standards kontrolliert. Der Stuttgarter GC Solitude ist seit 2011 in diesem Bereich engagiert und ist seit 2014 mit dem Goldstatus vom Deutschen Golf Verband ausgezeichnet.
Kontakt:
Stuttgarter Golf-Club Solitude e.V.
Schlossfeld
71297 Mönsheim
07044/91104-10
