GOLFSTRs Musik Melange 3

Heute: Dance to the great Golf Ball in the Sky, Shitty Golfer und Le Golf

von Mark Horyna

Diese Musik Melange, obwohl sie mir immens viel Spaß bereitet, ist ein wenig stiefmütterlich behandelt worden. Ich bitte um Entschuldigung, gelobe Besserung, kann aber nichts versprechen. Doch in loser Folge will ich weiterhin versuchen, jeweils zwei bis drei Golf-Songs und deren Interpreten vorstellen.

Erwarten Sie keine musikwissenschaftlichen oder feuilletonistischen Exkurse: hier schreibt der Golf- und Musiktliebhaber. Es ist erstaunlich, wie viele Lieder und Stücke es gibt, die von unserem Golfsport inspiriert sind. Die Bandbreite der Musikrichtungen ist schier unfassbar. Zwischen Klassik und Speedcore ist alles vertreten. Am Ende unserer Reihe („Welches Ende?“ fragt sich der etwas beunruhigte Schreiber) werden die vorgestellten Titel sich trotzdem zu einer ziemlich tauglichen Playlist kombinieren lassen. Aber schauen wir mal.

Enjoy

Riton: Dance to the great Golf Ball in the Sky

Ok, lassen wir das mal hier. Man muss nicht immer was zu sagen haben. Manchmal reicht auch ein intensives, trancebedingtes Kopfnicken.

Dance to the great Golf Ball in the Sky.

Empfohlen:

Ehmmm, Da bin ich mal überfragt. Einfach immer? Einfach immer! Vielleicht nicht beim Putten oder wenn man einen ausgeprägten Yips bekämpfen muss. Aber ansonsten passt das eigentlich immer. Dance… Drive… Drink…

Toby Keith: Shitty Golfer

Toby Keith, Country Superstar, Bush-Obama-Trump-Fan und Multimillionär mit einem geschätzten Jahreseinkommen von über 50 Millionen Dollar, ist ein bekennender „schlechter Golfer“. Der Mann, der zu den erfolgreichsten Musikern seiner Generation zählt, macht in seinem Song „Shitty Golfer“ auch keinen Hehl daraus.

Empfohlen:

Wer Country mag und Golf, wird das Lied lieben. Menschen, die mit der Musikrichtung nicht viel anfangen können, werden trotzdem Ihren Spaß an Keiths komischem Talent haben. Der Song ist eine herrlich selbstironische Nummer. Etwas zum Summen, wenn es gar nicht lief, oder gar nicht läuft. Das Video hat es auch in sich und bedient all die Klischees, die wir so liebevoll hassen.

Erik Satie: Le Golf (zwei Versionen)

Erik Saties Le Golf aus dem Jahre 1914 gehört zum Zyklus „Sports et divertissements“. Die Sammlung kurzer Stücke thematisiert verschiedene Sportarten und Freizeitbeschäftigungen und markiert einen Höhepunkt im humoristischen Schaffen des Komponisten, der für viele Nachgeborene zu den großen Vorreitern der Moderne zählt.

Für Satie waren die Golfer des frühen zwanzigsten Jahrhunderts offensichtlich recht aufgeblasene Gesellen, die stampfend über den Platz marschierten. Golf war ein Spiel für reife Männer im Rentenalter. Ehemalige Militärs in grünem Tweed. Wir bringen an dieser Stelle zwei Versionen der nur wenige Sekunden dauernden Miniatur, mitsamt Noten zum Mitlesen.

Empfohlen:

Immer. Man kann aus meiner Sicht nie genug Satie im Leben haben.

Stay tuned! Es kommt noch mehr…

Über den Autor

Mark Horyna, Golfjournalist

Autor und Filmemacher Mark Horyna lebt und arbeitet in der Nähe von Stuttgart. Seine Texte finden Sie regelmäßig im australischen „Caddie-Magazine“, der deutschen „Heritage Post“, dem schweizerischen „GolfPlus“ und dem österreichischen „Perfect Eagle“. Als „The New Gentleman Golfer“ treffen Sie ihn in den sozialen Medien und gelegentlich auch vor der Kamera. Er hat zudem Golfbetriebsmanagement (IST) studiert und ist Vorstand eines Fördervereins, der sich um den Golfnachwuchs kümmert. Sie erreichen Horyna telefonisch unter 01743330702 und per Mail:

mh@golfstr.de

Portrait Mark Horyna
© Mark Horyna

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